Auch IBM blickt auf das Jahr 2016 zurück

Als ich meinen Jahresrückblick 2016 geschrieben hatte, war mir nicht bewusst, dass Mitarbeiter von IBM diese Idee auch schon vor Jahren hatten (zur Seite) und auch für 2016 wieder Prognosen veröffentlicht haben. In fünf Jahren werden wir wissen, wessen Prognosen eher eingetroffen sind, nichtsdestotrotz möchte ich gerne jetzt schon ein paar Kommentare zu den 5 Prognosen von IBM abgeben:

1. Energie
Dieser Punkt gliedert sich in zwei Unterpunkte. Energiegewinnung aus Körperbewegungen um beispielsweise ein Handy aufzuladen wird sicherlich rein technisch machbar sein. Immerhin gibt es auch mechanische Uhren, die sich selbst aufziehen. Die Frage wird eher sein, wie viel Elektronik wir 2016 mit uns herumtragen, die mit Energie versorgt werden muss. Der Vergleich mit den Akkus drängt sich auf: irgendwie hält eine Laptop-Akkuladung heute noch genau so lange, wie vor 10 Jahren. Energiegewinnung aus dem Ozean über Gezeitenkraftwerke ist ja bereits heute Realität. Da kann sich in Bezug auf Effizienz in den kommenden 5 Jahren sicher noch einiges tun.

2. Sicherheit
Biometrische Methoden werden die Eingabe von Passwörtern ersetzen. Dank IBM auf meinem Laptop schon Realität. Wenn sie daran noch 5 Jahre arbeiten, kommt bestimmt noch einiges dabei heraus.

3. Gedanken lesen
Als jemand, dessen Firma sich auch mit Brain-Computer-Interfaces beschäftigt, ist mir das einen eigenen zukünftigen Blog-Eintrag wert. Wer möchte, kann sich gerne ein Video auf YouTube anschauen, das zeigt, was bereits geht. Dennoch eine Bemerkung aus Insidersicht:  in 5 Jahren wird Ihr Handy Ihre Gedanken noch nicht lesen können. Für klinische und Reha-Anwendungen ergeben sich jedoch durchaus interessante Möglichkeiten.

4. Mobilität
Abgesehen von Ihren Gedanken wird Ihr Handy schon einiges messen und ins Netz stellen können. Machine-to-machine-communication wird deutlich zunehmen. Da stimme ich voll zu.

5. Persönliche Assistenten
Wäre auf jeden Fall wünschenswert, wenn statt wahlloser SPAM personalisierte und nützliche Informationen eintreffen, die von einem digitalen Assistenten erfasst und aufbereitet werden. IBM hat ja eine wirklich gute Ausgangsposition, um ein solches System zu schaffen. Und mit Google gleich noch einen guten Mitbewerber. Dann mal an die Arbeit, Leute!

Eingetragen von Admin Donnerstag, 29. Dezember 2011 12:13:00 Kategorien Allgemein Jahresrückblick
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