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Einträge in der KategorieJahresrückblick

Auch IBM blickt auf das Jahr 2016 zurück 

Eingetragen von Admin Donnerstag, 29. Dezember 2011 12:13:00 Kategorien Allgemein Jahresrückblick

Als ich meinen Jahresrückblick 2016 geschrieben hatte, war mir nicht bewusst, dass Mitarbeiter von IBM diese Idee auch schon vor Jahren hatten (zur Seite) und auch für 2016 wieder Prognosen veröffentlicht haben. In fünf Jahren werden wir wissen, wessen Prognosen eher eingetroffen sind, nichtsdestotrotz möchte ich gerne jetzt schon ein paar Kommentare zu den 5 Prognosen von IBM abgeben:

1. Energie
Dieser Punkt gliedert sich in zwei Unterpunkte. Energiegewinnung aus Körperbewegungen um beispielsweise ein Handy aufzuladen wird sicherlich rein technisch machbar sein. Immerhin gibt es auch mechanische Uhren, die sich selbst aufziehen. Die Frage wird eher sein, wie viel Elektronik wir 2016 mit uns herumtragen, die mit Energie versorgt werden muss. Der Vergleich mit den Akkus drängt sich auf: irgendwie hält eine Laptop-Akkuladung heute noch genau so lange, wie vor 10 Jahren. Energiegewinnung aus dem Ozean über Gezeitenkraftwerke ist ja bereits heute Realität. Da kann sich in Bezug auf Effizienz in den kommenden 5 Jahren sicher noch einiges tun.

2. Sicherheit
Biometrische Methoden werden die Eingabe von Passwörtern ersetzen. Dank IBM auf meinem Laptop schon Realität. Wenn sie daran noch 5 Jahre arbeiten, kommt bestimmt noch einiges dabei heraus.

3. Gedanken lesen
Als jemand, dessen Firma sich auch mit Brain-Computer-Interfaces beschäftigt, ist mir das einen eigenen zukünftigen Blog-Eintrag wert. Wer möchte, kann sich gerne ein Video auf YouTube anschauen, das zeigt, was bereits geht. Dennoch eine Bemerkung aus Insidersicht:  in 5 Jahren wird Ihr Handy Ihre Gedanken noch nicht lesen können. Für klinische und Reha-Anwendungen ergeben sich jedoch durchaus interessante Möglichkeiten.

4. Mobilität
Abgesehen von Ihren Gedanken wird Ihr Handy schon einiges messen und ins Netz stellen können. Machine-to-machine-communication wird deutlich zunehmen. Da stimme ich voll zu.

5. Persönliche Assistenten
Wäre auf jeden Fall wünschenswert, wenn statt wahlloser SPAM personalisierte und nützliche Informationen eintreffen, die von einem digitalen Assistenten erfasst und aufbereitet werden. IBM hat ja eine wirklich gute Ausgangsposition, um ein solches System zu schaffen. Und mit Google gleich noch einen guten Mitbewerber. Dann mal an die Arbeit, Leute!

Ein Rückblick auf das Jahr 2016 

Eingetragen von Admin Sonntag, 18. Dezember 2011 12:12:00 Kategorien Allgemein Jahresrückblick

Der Jahreswechsel, immer wieder ein beliebter Anlass für die verschiedensten Jahresrückblicke. Lassen Sie uns an dieser Stelle doch einmal einen Jahresrückblick der ganz anderen Art machen, einen Rückblick auf das Jahr 2016.

Das Oktoberfest in München stand in diesem Jahr ganz unter dem inoffiziellen Motto „500 Jahre Reinheitsgebot“. Dies brachte dem Fest erneut einen Besucherrekord mit Gästen aus In- und Ausland.

Die olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro verliefen ohne bemerkenswerte Zwischenfälle und mit einer zufriedenstellenden Bilanz für die deutsche Mannschaft. Das eher schlechte Abschneiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der EM in Frankreich, erstmals mit 24 statt 16 Teams, hat jedoch zu anhaltenden Diskussionen über den Rücktritt des Trainers geführt. Bemerkenswert war aus IT-Sicht die Tatsache, dass die Fernsehsender die Sportveranstaltungen erneut mit spektakulären und sehr realistischen 3D-Effekten bereichert haben. Ebenso interessant ist, dass viele Mitbürger die Gelegenheit genutzt haben, um ihren alten Flachbildschirm gegen einen der neuen brillanten LED-Beamer auszutauschen, deren Marktanteil in diesem Jahr sprunghaft angestiegen ist.

In den USA tobte im November ein heißer Präsidentschaftswahlkampf. Die Hoffnung auf eine Lösung der Schuldenkrise notfalls unter chinesischer Beteiligung polarisierte die Lager. Noch zu frisch sind die Erinnerungen an die Ereignisse in Europa in den vergangenen Jahren.

Die Schweiz eröffnete im Dezember den Gotthard-Basistunnel, die Deutsche Bahn hat die neue Generation der ICE-Züge in Betrieb genommen. Es gibt noch kleinere Probleme mit den Türen und der Heizung, aber der Bahnsprecher ist zuversichtlich, diese kurzfristig in den Griff zu bekommen und hofft auf einen weiterhin nicht allzu strengen Winter.

Im Bereich der Informationstechnologien sind die Verkaufszahlen von PCs weiterhin rückläufig. Der starke Ausbau der Informationsnetze, besonders im mobilen Bereich durch den UMTS-Nachfolger LTE hat dazu geführt, dass verstärkt Anwendungen auch im Geschäftsumfeld auf mobilen Geräten ausgeführt werden. Technische Neuerungen wie LED-Beamer auch für Handys sowie Gestenerkennung und Steuerung haben die Anwendungen unabhängiger von Tastatur und Monitor gemacht, die Rechenleistung der PCs vergangener Jahre besitzen die mobilen Geräte sowieso schon längst. Und was darüber hinaus benötigt wird, kann direkt aus dem Netz bezogen werden. Die Einführung eines neuen Standards für  zuverlässige und freie Verschlüsselungsmethoden sorgte nun endlich auch für mehr Datensicherheit. Dies ist mit ein Verdienst des neuen Informationsdienste-Ministeriums, welches die große Koalition nach der Wahl 2013 als Antwort auf das starke Abschneiden der Piratenpartei und deren Einzug in den Bundestag ins Leben gerufen hatte.

Spiele werden inzwischen ja hauptsächlich über das Internet gespielt, was mit für die Umsatzrückgänge im klassischen PC-Sektor und die damit verbundenen Preissteigerungen verantwortlich war. Ähnlich verhält es sich mit Musik und Filmen. Die Kombination von mobilen Endgeräten, leistungsfähigen Serverstrukturen und hoher verfügbarer Bandbreite hat zu einem neuen Umgang mit der Technik geführt. Nicht mehr das Gerät wie PC oder Laptop steht im Vordergrund, sondern die Daten, wie Dokumente, Bilder oder Videos und die Möglichkeiten ihrer Bearbeitung. Ihre Speicherung in der Cloud führt zu einer Verfügbarkeit an beliebigen Orten. Bessere Hotels sind bereits dazu übergegangen, in den Zimmern Terminals bereitzustellen, ein Laptop auf Geschäftsreisen ist nicht mehr unbedingt notwendig. Am Arbeitsplatz sind in die Büromöbel integrierte Touchscreens, insbesondere in der Schreibtischplatte inzwischen fast zum Standard geworden.

Stark angestiegen ist in diesem Jahr auch erneut der Anteil der Kommunikation übers Netz, die nur noch zwischen Maschinen geführt wird. Was zunächst mit der Steuerung von Windkraftanlagen und Geldautomaten begann, hat nun auch verstärkt im Automotive-Bereich und in der Haustechnik Einzug gehalten.

Ungebrochener Beliebtheit wird sich auch bei diesem Jahreswechsel wieder der Sketch „Dinner for One“ erfreuen, der inzwischen jedoch hauptsächlich als Online-Stream von den ARD-Servern geladen wird. “The same procedure as last year, Miss Sophie?”. Was meinen Sie?

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